Vereinsgeschichte

29.Dezember 1902

In Ganz frühen Zeiten wurden in den Ortschaften auf dem Land Bürgerwehren und Schützenvereine zur Verteidigung der Heimat und zum Schutz vor feindlichen Überfällen ins Leben gerufen. Ob in Altendorf auch ein solches Bedürfnis bestand, ist uns nicht überliefert.

Doch am 29.Dezember 1902 fanden sich in der Brauereigaststätte von Johann Goetz 12 standhafte Männer zusammen und gründeten die „Schützengesellschaft Altendorf“. Als erster Schützenmeister wurde damals Josef Goetz gewählt, das war der Vater des früheren Bürgermeisters Hubert Goetz. Sein Stellvertreter war Josef Brandmayer. Er war damals als Ingenieur beim Bau der Lokalbahn von Nabburg nach Oberviechtach beschäftigt und wohnte vermutlich zu der Zeit in Altendorf. Kassier wurde Hauptlehrer Alois Stadler und Schriftführer Lehrer Josef Gottschalk.

Leider sind aus der Gründungszeit weder ein Protokoll noch andere Aufzeichnungen vorhanden. Wenige Wochen nach der Gründung wurde der junge Verein bereits aktiv. Das Eröffnungsschießen fand schon im Januar 1903 statt. Es ist jedoch nicht überliefert wo geschossen wurde und mit welchen Gewehren.

1913 bereits großes Schießen

Der Verein muss dann in den Folgejahren recht rührig gewesen sein. Auch eine Schießanlage beim Bierkeller der Brauerei Goetz oberhalb der Friedenseiche muss es damals schon gegeben haben. Eine Tageszeitung vom 13. Juli 1913 berichtet von einem großen Festschießen der hiesigen Schützengesellschaft auf dem Goetzkeller.

Möglicherweise wurde damals das 10-jährige Jubiläum gefeiert, denn man marschierte mit einer Blaskapelle zur Schießstätte.

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Die spätere Schießanlage mit Kegelbahn wurde 1929 errichtet. Hier fand dann während der Sommermonate jeden Sonntag das übliche Schießen und Kegeln statt. Aber auch andere Feste und Feierlichkeiten, an welchen sich die gesamt Bevölkerung beteiligte, wurden hier in gemütlicher Runde und romantischer Kulisse abgehalten.

Fortsetzung folgt….